Warum was zum Sonderabfall geh?

Altöl

Schon 1 Liter Öl reicht aus, um 1.000.000 Liter Trinkwasser unbrauchbar zu machen. Darum darf Altöl niemals in den Abfluss geschüttet oder "wild in der Landschaft" gelagert werden.

Die Beseitigung von Altöl ist gesetzlich im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW/AbfG) und in der Altölverordnung geregelt. Als Altöl gelten ölhaltige Rückstände, die wegen ihrer Verunreinigungen für den ursprünglichen Zweck als Öl nicht mehr verwendet werden können.

Für die fachgerechte Entsorgung und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sorgt das von der HIM gezielt geschulte Fachpersonal der Schadstoffsammlung.

Batterien

Fast 70 % aller Verbraucher sammeln ihre verbrauchten Batterien in großen Mengen zu Hause. Wegen der darin enthaltenen Schadstoffe (z. B. Schwermetalle oder Säuren) gehören verbrauchte Batterien aber auf keinen Fall in den Hausmüll, sondern ausschließlich in die Schadstoffsammlung. Dort können nicht nur Haushaltsbatterien und -akkus, sondern auch KFZ-Batterien abgegeben werden.

Die Fachleute von der HIM sortieren die abgegebenen Batterien und führen sie anschließend einer Verwertung oder umweltgerechten Entsorgung zu.

Dispersionsfarben

Alle Dispersionsfarben enthalten organische Bindemittel, Konservierungsstoffe und Lösemittel (lösemittelfreie Farben allerdings nur in geringen Mengen).

Dispersionsfarbengemische zählen nicht zu den gefährlichen Abfällen, sollten aber wegen der darin enthaltenen Substanzen dennoch fachgerecht von den Fachleuten der Schadstoffsammelstellen entsorgt werden.

Schädlingsbekämpfungsmittel

Für Laien ist nur schwer einzuschätzen, welche Folgen die unsachgemäße Entsorgung z. B. von Schädlingsbekämpfungsmitteln nach sich zieht. Im Falle einer Verbraucherin aus Kassel ging die Sache noch glimpflich aus: Als sie ein Mittel zur Bekämpfung von Wühlmäusen in die Toilette schüttete, kam es in Folge einer chemischen Reaktion zu einer Gasbildung mit Rauchentwicklung. Die angerückte Feuerwehr musste die Substanz mit einem Bindemittel neutralisieren, um weitere Schäden zu verhindern. Die Toilette war anschließend nicht mehr zu gebrauchen... (Quelle: Florian Hessen, 1/2004).

Spraydosen / PU-Schaumdosen

In der Industrie und den privaten Haushalten fallen unzählige Spraydosen als Müll an. Diese sind im Durchschnitt noch mit bis 25 % an Wirkstoffen und verschiedenen Treibmitteln wie FCKW, Propan, Isobutan oder Butan gefüllt.

 

Das von der HIM gezielt geschulte Fachpersonal von der Schadstoffsammlung sorgt dafür, dass alle Dosen sicher und umweltgerecht entsorgt werden.