Glossar

Kleinmengen

Erzeuger kleiner Abfallmengen sind von der Nachweispflicht befreit, wenn bei ihnen weniger als 2000 kg gefährliche Abfälle jährlich anfallen.




gefährlichen Abfällen

Kohlenwasserstoffe

sind chemische Verbindungen des Kohlenstoffs mit Wasserstoff. Man unterteilt sie in kettenförmige wie Methan, Äthan, Propan und Butan sowie ringförmige Verbindungen wie Benzol auf. Stark umweltbelastend sind die ringförmigen aromatischen Kohlenwasserstoffe wie Benzpyren und Naphthalin sowie die chlorierten und polychlorierten Kohlenwasserstoffe wie Dioxin, DDT Lindan, PCB und PCP.

Kommunale Schadstoffsammlung

Im Auftrag von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern durchgeführte Sammlung von Schadstoffen aus Haushalten. Anlaufstellen sind Schadstoffmobile oder stationäre Sammelstellen.

Kontamination

ist eine Verunreinigung mit Schadstoffen (fest, flüssig und gasförmig) oder mit Organismen wie Viren oder Bakterien, die Mensch und Umwelt gefährden können.

Kreislaufwirtschaft

Wirtschaftskonzept mit dem Anspruch, natürliche Ressourcen zu schonen und Produkte so zu entwickeln, dass bei deren Herstellung und Gebrauch das Entstehen von Abfällen so weit wie möglich vermieden wird, beziehungsweise eine umweltverträgliche Abfallverwertung oder eine ordnungsgemäße und schadlose Abfallbeseitigung sicher gestellt ist.

Kreislaufwirtschafts-Abfallgesetz (KrW- /AbfG)

Zweck des im Oktober 1996 in Kraft getretenen Gesetzes ist die Förderung der Kreislaufwirtschaft mit dem Ziel der Ressourcenschonung und die -Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen. Im Sinne des Gesetzes sollen Abfälle in erster Linie vermieden werden. Nicht vermeidbare Abfälle sollen, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist, vorrangig stofflich oder energetisch genutzt werden. Nicht vermeid- oder verwertbare Abfälle sollen umweltgerecht beseitigt werden. Das Kreislaufwirtschafts-/Abfallgesetz wird von einem umfangreichen gesetzlichen Regelwerk (Untergesetzliches Regelwerk) begleitet.