Umgebungsüberwachung

bill_umgebungsueberwachung1.jpgDie Grundwasserüberwachung erfolgt über ein Kontrollsystem, das insgesamt 34 Grundwasserpegel oder Grundwasserbrunnen enthält. Die Messstellen sind im Zustrom und im Abstrom des Grundwassers in mehreren Kreisen angeordnet und reichen von deponienahen bis zu 2 km entfernten Standorten. Durch die regelmäßigen Probenentnahmen und Analysen wird die Qualität des Grundwassers kontrolliert und dokumentiert. Ein Einfluss der Deponie auf das Grundwasser ist nicht feststellbar.

Am Deponierand und in der Umgebung der Sonderabfalldeponie Billigheim wird die Luft mittels standardisierter Pflanzenkulturen, dem so genannten Biomonitoring, überwacht. Dabei werden spezielle Graskulturen, Grünkohl und Flechten eingesetzt, um Deponieeinflüsse über den Luftpfad erkennen zu können. Mit Graskulturen werden Schwermetalle, mit Grünkohlkulturen spezielle organische Verbindungen (Polychlorierte Biphenyle und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) überwacht. Über den Zustand der Flechten wird die allgemeine Luftsituation bewertet.

Die in der näheren Deponieumgebung angepflanzten landwirtschaftlichen Produkte und Futtermittel werden jährlich untersucht.

In einer meteorologischen Messstation werden die Klimadaten Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Temperatur und Niederschlagsmengen kontinuierlich erfasst.

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